Schlagwort-Archiv: Dämonen

Dämonen (von griechisch daimon = bei den griechischen Dichtern oft gut gesinnter Schutzgott, innere Stimme des Menschen) kennen die Völker zu allen Zeiten in verschiedener Qualität, Ranghöhe und Mächtigkeit des Wirkens. Der Begriff Dämonen wird meist im engeren Sinn von „Schadensgeistern“ verwendet. Solche werden auch vom Alten Testament als existierend vorausgesetzt, ohne daß es ihnen eine besondere Bedeutung beimäße. Konkret ausgemalt werden die Dämonenvorstellungen im Spätjudentum (Hierarchie mit dem Teufel, Satan usw. als Anführer; Wirken als Verderber; Entstehung der Dämonen durch einen Engelfall), die ihrerseits in den Grundzügen ins Neue Testament eingehen, aber ganz ins Heilsgeschichtliche gewendet: die Dämonen bilden ein Reich (Mk 3,22-26), das gegen die Basileia [griechisch = Königtum, Herrschaft] steht und sich in der Besessenheit manifestiert. Vgl. auch Gewalten und Mächte. Eine kirchliche Lehrentscheidung liegt im IV. Laterankonzil vor, wo radikal gesagt wird, daß kein von Anfang an Böses existiert, sondern daß alles Böse endlich-zeitlich und aus der Freiheitsentscheidung der Kreatur entsprungen ist (DS 800; NR 918). In diesem Zusammenhang wird gesagt, der Teufel und die anderen Dämonen seien von Gott als von Natur aus gut erschaffen, aber aus sich heraus böse geworden. Die Existenz von Dämonen ist damit vorausgesetzt, nicht aber ausdrücklich gelehrt. Eine Erklärung der Glaubenskongregation von 1975 bezeichnet die Existenz des Teufels und der Dämonen als Dogmatische Tatsache, also nicht als Dogma. Diese sparsamen Angaben verbieten es, in den Dämonen (wie es die Volksfrömmigkeit oft tut) gleich mächtige Gegner Gottes zu sehen oder ihre Eigenart und ihr Wirken auszumalen. Angesichts des Ernstes der Heilsgeschichte wäre es untheologischer Unernst, im Teufel und den Dämonen eine Art Spukgeister zu sehen, die sich in der Welt herumtreiben; vielmehr darf angenommen werden, daß es sich bei ihnen gerade um die (nicht vom Menschen unabhängigen) Mächte der Welt handelt, insofern diese Welt eine Verweigerung gegenüber Gott und eine Versuchung für den Menschen ist. Damit ist die biblisch und lehramtlich (DS 3891; NR 890) festgehaltene Personalität der Dämonen gegeben, da ja jede Wesensunordnung in der Welt personal realisiert ist; ebenso ihre Pluralität, die mit der qualitativen und regionalen Pluralität der Welt in Zusammenhang zu denken ist. Es ist ferner damit gegeben, daß sie als Momente dieser Welt sich Gott gegenüber schuldhaft verschließen, worauf das Vergehen der Gestalt dieses Kosmos ätiologisch hinweist. Ihre Macht ist nach der Überwindung der Sünde durch Jesus Christus nur angemaßter Schein (so real innerweltlich die Macht von Kriegen, Tyrannen usw. ist): sie sind entmachtet (Lk 10,18; Mt 12,28). kthW

Umweltzerstörung, Klimawandel und schleichender Tod?

Über die Gefahren von Mikroplastik und Nanopartikel in der heutigen Welt

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/lebensmittel-wie-gefaehrlich-sind-nanopartikel-a-1013474.html
Wie gefährlich sind Nanopartikel in Luft, Wasser und Lebensmitteln?

Dieser Tage redet, lamentiert und argumentiert alles wieder über Mikroplastik und Nanopartikel. Bei vielen Menschen kommt sogar Panik auf, wenn die Medien uns illustrieren sowie uns hören und sehen lassen, was Mikroplastik und Nanopartikel überhaupt sind, nämlich durchaus Gefahren. Aber genügt es jetzt noch, darüber zu reden? Müssten wir jetzt nicht eher handeln, oder ist es schon zu spät, weil wir den Mächten und Gewalten blind vertraut haben. Sind nicht wir alle, unwissend und blindlings, schon in eine Falle getappt, in den Strudel eines schwarzen Lochs geraten, dem wir nicht mehr entgehen, Umweltzerstörung, Klimawandel und schleichender Tod? weiterlesen

Wie wahrscheinlich ist die nächste Finanzkrise?

Das World Economic Forum 2018 fand vom 23. bis 26. Januar in Davos statt

https://www.weforum.org/events/world-economic-forum-annual-meeting-2018Das jährliche Meeting des World Economic Forums (Annual Meeting) fand heuer zum 48. Mal von 23. bis 26. Januar 2018 in Davos-Klosters statt, Wie in den vorigen Jahren trafen Staatschefs, Regierungen und internationale Organisationen mit namhaften Business Leaders der Civil Society, Wissenschaftlern, Künstlern und Medienleuten zusammen. Der aufsehenerregendste Teilnehmer war wohl US-Präsident Donald Trump. Er hielt am Freitag, 26. Januar, die Abschlussrede. Den Platz der Eröffnungsrede hatten die Organisatoren zuvor bereits an Indiens Premierminister Narendra Modi vergeben. Aber diese Rede wurde dann für den Eröffnungstag vorgesehen. Wie wahrscheinlich ist die nächste Finanzkrise? weiterlesen